KKG: Jüdisches Leben in Hamburg

KaffeKulturGlaubenssachen
Vor dem 2. Weltkrieg lebten in Hamburg über 20 000 jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger. Sie prägten das Leben am Grindel und in vielen Bereichen der Stadt, dazu auch in Altona,  Wandsbek und Harburg. Schon im 16. Jahrhundert waren Sephardische Juden nach Hamburg gekommen; 1861 erlangten sie die rechtliche Gleichstellung. 1938 wurden unter der NS-Gewaltherrschaft die meisten Synagogen zerstört. Etwa 5000 Juden wurden aus Hamburg deportiert und getötet. Heute gehören etwa 3100 jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger zu unserer Stadt. Die Historikerin Sandra Wachtel ist eine Kennerin der Geschichte der jüdischen Gemeinde und führt uns in die Kultur des Judentums in Hamburg ein.
Momentan können weiterhin höchstens 15 Personen an jeder Veranstaltung im „Großen Gemeindesaal“ teilnehmen. Darum bitten wir Sie, sich rechtzeitig im Kirchenbüro St. Jürgen, Eichenkamp 10, anzumelden: Mo 9-12 Uhr, Di 16-18 Uhr, Mi und Fr 10-12 Uhr, Telefon 537 05 75. Wir freuen uns auf Sie!
Freitag, 25. September, 15-17 Uhr, Gemeindehaus St. Jürgen