„Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“

Diesen mutmachende Vers aus dem 2. Timotheusbrief hängen viele Kirchengemeinden als Banner in diesen Tagen an den Kirchturm oder an das Kirchenschiff. Der Corona-Virus, der uns alle bedroht, kann uns schon ängstigen, und wir müssen uns schützen und klug dabei sein. Aber Angst darf nicht zum alles bestimmenden Moment unseres Lebens werden: Sie ist ein schlechter Ratgeber. Gott schenkt uns dagegen die innere Kraft, mutig nach vorne zu schauen. In Christus hat er uns gelehrt, einfühlsam mit Verständnis für die Not anderer zu leben. Dazu gehört es auch, überlegt und liebevoll mit sich selbst umzugehen. Um diese Besonnenheit in schwierigen Tagen dürfen wir Gott immer wieder bitten. Er möge unseren Weg begleiten. (Wolfgang Peper)